Europäische Sumpfschildkröte

Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758)

 

Das Epitheton kommt vom Wort orbiculum = kleiner Kreis und bedeutet soviel wie “mit kleinen Kreisen versehen”. Es bezieht sich vermutlich auf die gelben Punkte am Körper der Tiere.

engl.: European Pond Turtle

 

Schutzstatus

Seit der Berner Convention von 1979 gilt diese Art international als streng geschützt.

 

Beschreibung

Emys orbicularisEmys orbicularis ist in Europa weit verbreitet und die einzige deutsche Schildkrötenart. In weiten Teilen Europas gilt sie jedoch als gefährdet. Ursache dafür ist die Zerstörung der Lebensräume. Ausgesetzte Haustiere wie streunende Hunde stellen eine zusätzliche Gefahr für die Schildkröten dar. 
Bevorzugter Lebensraum sind stille oder langsam fließende Gewässer mit dichter Vegetation. In der Mittelmeerregion kommen sie auch im Brackwasser vor. Die Tiere können sich glücklicherweise auch an ungeeignete Umweltbedingungen anpassen, was in einigen Regionen sicherlich zum Überleben beigetragen hat. Selbst das Austrocknen von Gewässern im Sommer, was in warmen Regionen immer wieder vorkommt, scheint kein Problem zu sein. In diesen Gebieten ziehen sich die Tiere z.B. in Büsche zurück und gehen so notfalls direkt in die Winterruhe über. SNIESHKUS (1994a) nennt als ideale Grundbedingungen geeignete Überwinterungsplätze wie frostfreie und nicht austrocknende Gewässer, flache und sich schnell erwärmende Gewässer als Paarungsplätze, optimale Eiablageplätze in Süd- oder Südostexposition und zuletzt gute Futtergründe. AUER (2002) konnte beobachten, dass adulte Exemplare sich überwiegend in einer Wassertiefe über 50 cm aufhalten, während Jungtiere eher flacheres Wasser bis hin zu Pfützen bevorzugen.
Die Europäische Sumpfschildkröte kann auch in unseren Breiten in einem Freigehege gehalten werden.
Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)Nach Beobachtungen von SNIESHKUS (1994b) ist das Verhalten dieser Art im wesentlichen von der Temperatur abhängig. So sonnen sich die Schildkröten im Frühjahr bevorzugt an pflanzenlosen Uferbänken, während im Sommer Bülten und Pflanzeninseln aufgesucht werden. Morgens richten sie ihren Panzer beim Sonnen in Süd-Ost-Richtung aus. Abends wird die Körperachse gegen Westen gekippt. Um möglichst viel Wärme aufzunehmen, vergrößert Emys orbicularis seine Körperoberfläche durch Aufblähen des Halses. Wird es dem Tier zu warm, steigert es die Frequenz des Kehlsack-Atmens und öffnet das Maul. Es kommt zu einer gesteigerten Absonderung von Sekret aus den Augen, welches mit den Vorderfüßen auf den Kopf verteilt wird, um durch die Verdunstung Kühlung zu erreichen. Als nächstes werden Kopf und Hals immer wieder eingezogen und ausgestreckt. Die Vorderfüße werden angefeuchtet und das Wasser auf den Kopf verteilt oder der Kopf wird insgesamt ins Wasser gesteckt. Ist es dem Tier weiterhin zu heiß, werden Kopf und Extremitäten in den Panzer gezogen. Bringt auch diese Maßnahme keine Besserung, taucht die Schildkröte ins Wasser ein. Die Fluchtdistanz wilder Tiere beträgt laut AUER (2002) etwa 30 m.

Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)Die Färbung ist je nach Unterart variabel. Der Carapax ist für gewöhnlich dunkelgrau/ dunkelbraun. Besonders deutsche Exemplare von Emys o. orbicularis sind fast schwarz gefärbt. Das Plastron hat im Normalfall eine ähnliche Farbe wie der Carapax, es kann jedoch bei manchen Exemplaren fast einheitlich gelb gefärbt sein (E. o. fritzjuergenobsti). Kopf, Hals und Gliedmaßen können rein schwarz oder aber auch mit gelben Punkten, Strichen oder größeren Flecken besetzt sein. Die Extremitäten und der Schwanz weisen eine grobe Schuppung auf, während Kopf und Hals glatt sind. Die Morphologie des Rückenpanzers ist je nach Unterart unterschiedlich. Westliche Unterarten haben ein rechteckiges Nackenschild, während es bei östlichen und mitteleuropäischen Unterarten trapezförmig ist. Die Füße sind mit kräftigen Krallen besetzt und zwischen den Zehen befinden sich Schwimmhäute. Emys orbicularis erreicht selten eine Carapaxlänge von über 20 cm und das Gewicht liegt gewöhnlich unter 700 g. In einigen Regionen können wenige Exemplare jedoch Längen von 30 cm und ein Gewicht über 2800 Gramm erreichen. Südeuropäische Unterarten sind generell kleiner. So sind Tiere aus der Insel Pag z.B. mit einer Panzerlänge von 120 mm ausgewachsen. In Biotopen, in denen es an Nahrung mangelt, kommt es wohl auch zu Zwergwuchs. Solche Mangelbiotope soll es auf den Dalmatinischen Inseln und auf Menorca geben (TREPTE 2004).

Selbst in freier Wildbahn kann die Sumpfschildkröte sehr alt werden. So fanden SCHNEEWEISS & STEINHAUER (1998) zwei markierte Exemplare 24 Jahre nach ihrer Markierung wieder. KELLER et al. (1998) sprechen sogar von einem Alter von 28 Jahren bei einem Männchen und 29 Jahren bei einem Weibchen. Das Alter der Schildkröten lässt sich durch Zählen der Annuli an den Hornschildern bestimmen, AUER (2002) erwähnt jedoch, dass die Annuli ab einem Alter von 9 Jahren nur noch undeutlich zu erkennen sind.

Eine Vergesellschaftung mit Mauremys rivulata, Mauremys caspica caspica, Chinemys reevesii und Mauremys mutica ist möglich. MALKMUS (1996) beschreibt, dass an einem Fundort von Emys orbicularis occidentalis in Portugal auch Mauremys leprosa, Natrix maura, Rana perezi und Kaulquappen von Alystes cisternasii gefunden wurden. PIEH & SÄTTELE (1998) konnten ebenfalls Natrix maura und Rana perezi im gleichen Habitat mit E. orbicularis finden. MEYER & FRITZ (1996) erwähnen, dass am Fundort von Emys o. hellenica auf Samos auch eine größere Zahl Mauremys caspica rivulata vorkommt. AUER (2002) beobachtete im selben Lebensraum in der Westtürkei ein Zusammenleben mit Mauremys rivulata.

 

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind signifikant größer als die Männchen (ROVERO et al. 1999, MAZZOTTI 1995, ZUFFI & GARIBOLDI 1995). Diese Aussage trifft auch für Exemplare aus den Balearen zu. Bei der Festland-Unterart E. o. hispanica sind die Unterschiede allerdings kaum sichtbar (FRITZ et al. 1996) und in der Iberica-Gruppe können die Weibchen sogar kleiner sein. Der Panzer ist bei Männchen meist flacher und trapezförmiger und das Plastron ist etwas konkaver gestaltet. Der Schwanz ist im Verhältnis zum Carapax länger und die Schwanzwurzel ist verdickt. Die Kloake liegt bei den Weibchen mehr am Schwanzansatz, während sie bei den Männchen näher zur Schwanzmitte liegt. Bei einigen Unterarten (z.B. E. o. orbicularis oder Unterarten der Iberica-Gruppe) ist die Iris der Männchen rötlich gefärbt im Gegensatz zu den Weibchen, bei denen sie gelblich ist. Die Krallen der Vorderfüße können bei männlichen Exemplaren stärker gekrümmt sein.

Unterarten

Es sind 15 Unterarten beschrieben worden.

  • Emys orbicularis orbicularis (LINNAEUS, 1758)
  • Emys orbicularis capolongoi FRITZ, 1995
  • Emys orbicularis colchica FRITZ, 1994
  • Emys orbicularis eiselti FRITZ, BARAN, BUDAK, AMTHAUER, 1998
  • Emys orbicularis fritzjuergenobsti FRITZ, 1993
  • Emys orbicularis galloitalica FRITZ, 1995
  • Emys orbicularis hellenica (VALENCIENNES, 1832)
  • Emys orbicularis hispanica FRITZ, KELLER & BUDDE, 1996
  • Emys orbicularis iberica EICHWALD, 1831
  • Emys orbicularis ingauna JESU et al. 2004
  • Emys orbicularis kurae FRITZ, 1994
  • Emys orbicularis lanzai FRITZ, 1995
  • Emys orbicularis luteofusca FRITZ, 1989
  • Emys orbicularis occidentalis FRITZ, 1993
  • Emys orbicularis orientalis FRITZ, 1994
  • Emys orbicularis persica EICHWALD, 1831

Die einzelnen Unterarten werden verschiedenen Gruppen zugeordnet:

Orbicularis-Gruppe

  • E. o. orbicularis
  • E. o. colchica
  • E. o. eiselti

Galloitalica-Gruppe

  • E. o. galloitalica
  • E. o. lanzai
  • E. o. capolongoi

Occidentalis-Gruppe

  • E. o. occidentalis
  • E. o. hispanica
  • E. o. fritzjuergenobsti

Hellenica-Gruppe

  • E. o. hellenica

Iberica-Gruppe

  • E. o. iberica
  • E. o. persica

Luteosusca-Gruppe

  • E. o. luteofusca

Die Unterarten E. o. ingauna und E. o. kurae haben bisher noch keine Gruppierung.

Verbreitung

Nordafrika (Tunesien, Marokko, Algerien), Europa von Portugal [nach MALKMUS (1996) nördlichstes Vorkommen von Emys o. occidentalis am Rib. Enchacana, einem Nebenbach des portugiesisch-spanischen Grenzflusses Rio Erges] bis Griechenland [inkl. der Inseln Korfu, Kos (FRITZ 1989, 1993), Lemnos (SCHNEIDER 1986), Lesbos (BROGGI 1978), Samos (MEYER & FRITZ 1996), Samothrake (BROGGI 1988, 1994), Rhodos (HELMDAG 1993) und Limnos] bis hoch nach Dänemark und Litauen (SNIESHKUS 1994) und ostwärts in die Türkei [z.B. Cukurköy nördlich von Izmir (AUER 2002)], den Iran, Georgien, Aserbaidschan, Russland und Turkmenistan. Balearen [gesamte Insel Menorca z.B. Naturpark Albufera des Grau, bei Ferreries, Nähe von Mercadal, Nähe Binimel-La (BRAITMAYER et al. 1998), Mallorca im Parc Natural de S’Albufera]. Aralseeregion (FRITZ 1996, IVERSEN 1990). In Deutschland leben noch Exemplare in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, z.B. an der Elbe östlich von Magdeburg (PELLMANN & LÜDERITZ 2000) und im Pfrunger Ried in Baden-Württemberg. Bei den Tieren in Baden-Württemberg ist allerdings nicht klar, ob es sich um z.B. aus Italien oder Griechenland eingeschleppte Exemplare handelt. In früheren Zeiten wurde die Sumpfschildkröte in Deutschland gerne in der Fastenzeit verzehrt, so dass große Zahlen aus dem Süden importiert wurden. Untersuchungen im Enkheimer Ried, Frankfurt/M., bestätigten, dass es sich in diesem Gebiet vermutlich um aus Griechenland stammende Tiere handelt (LENK et al. 1997). Es gibt auch Vorkommen in England, Schweden, Dänemark und Holland. Bei diesen Tieren ist jedoch unklar, ob sich die Tiere dort natürlicherweise vermehren, oder ob es sich nur um entlaufene oder ausgesetzte Haustiere handelt.

 

Haltung im Terrarium

Terrarium

PAWLOWSKI (2003) hielt bis zu 5 Jungtiere mit einer Plastronlänge von 4,2 bis 4,5 cm zunächst in einem Terrarium von 120 x 60 x 50 cm bei einem Wasserstand von 8 cm. Auch eine Haltung in einem Freilandterrarium ist möglich. Je nach Temperatur kann man Jungtiere durchaus bis Ende September draußen lassen. Adulte Tiere können sogar ganzjährig draußen bleiben. Will man die Tiere durchgehend im Freiland halten, rät MÄHN (2003) dazu, bei Teichen unbedingt auf eine Mindesttiefe von 100 cm zu achten, damit das Wasser nicht komplett durchfriert. Außerdem sollten Flachwasserbereiche vorhanden sein, in denen sich das Wasser bei Sonneneinstrahlung besonders schnell wieder erwärmt. Die Uferbereiche müssen flach auslaufend gestaltet sein, um den Schildkröten ein müheloses Verlassen des Wassers zu ermöglichen, sonst kommt es zu Ausfällen durch Ertrinken. Um den Teich herum muss ein Zaun angebracht werden, damit die Tiere nicht flüchten können. Die Umgrenzung sollte einige Zentimeter in den Boden eingelassen werden, um ein Untergraben zu verhindern. Der Zaun selbst sollte über 40 cm hoch sein. MÄHN rät von einer Umzäunung mit einem Maschendrahtzaun ab, da die Schildkröten an diesem hochklettern können. Besser sind Umfriedungen aus glatten Steinen, Beton-, Holz- oder Kunststoffelementen. Zur Aufzucht der Jungtiere verwendet MÄHN (2003) 20 x 30 cm große Aquarien, die so hoch mit Wasser aufgefüllt werden, dass die Schildkröten auf dem Grund stehend mit ausgestrecktem Hals atmen können.

Licht

PAWLOWSKI (2003) erwähnt eine herkömmliche 38 W Leuchtstoffröhre, einen 60 W Spot und eine 14 W UV-A-Lampe für das oben geschilderte Terrarium. Hält man die Schildkröten ganzjährig im Terrarium, sollten sie regelmäßig eine UV-Bestrahlung (z.B. mit Osram® Ultra-Vitalux) erhalten.

Temperatur

Die Wassertemperatur sollte im Winter bei ca 12 °C und im Sommer bei über 20 °C liegen. PIEH & SÄTTELE (1998) machen folgende Angaben über die Lufttemperatur für Mallorca: Temperaturminimum im niederschlagsreichen Winter von Dezember bis Februar im Mittel 6-7 °C. Die Sommer sind trocken mit einem Temperaturmaximum im Juli und August im Mittel 29 °C. SNIESHKUS (1994b) konnte einige Tiere im Frühjahr selbst auf einer nahezu geschlossenen Eisdecke beim Sonnenbaden beobachten. MÄHN (2003) heizt das Wasser in den Aquarien für die Jungtieraufzucht tagsüber mit Hilfe einer Heizmatte auf 28-30 °C auf. Die Becken werden mit einem Spotstrahler beleuchtet, der über den Sonnenplätzen eine Temperatur von ca. 45 °C schafft. In der Nacht fällt die Temperatur auf 24 °C.

Luftfeuchtigkeit

Es wird eine höhere Luftfeuchtigkeit benötigt, die jedoch ohne Probleme erreicht werden kann, wenn man in das Terrarium einen Wasserteil integriert.

Einrichtung

Das Aquarium oder Terrarium sollte einen Wasser- und einen Landteil enthalten. Aus dem Wasser ragende Baumstämme werden als Sonnenplatz genutzt. PIEH & SÄTTELE (l.c.) beobachteten, wie die Sumpfschildkröten von auf dem Wasser liegenden Sonnenplätzen vermutlich den Moskitofisch (Gambusia affinis) jagten. Dabei stecken die Tiere nur Kopf und Hals ins Wasser und schnappen nach der Beute. Will man die Schildkröten in einem Gartenteich halten, sollte man für genügend Vegetation sorgen, in der sich die Tiere wohlfühlen. AUER (2002) beobachtete, dass Sonnenplätze nahe am tiefen Wasser oder mit Deckung durch Pflanzen am Ufer bevorzugt werden. MÄHN (2003) zählt folgende Pflanzen auf, die sich für eine Teichanlage eignen: Gemeines Hornkraut (Ceratophyllum demersum), Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis), Krebsschere (Statiotes aloides), Wasserlinse (Lemna gibba, Lemna minor), Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae), Teichrose (Nuphar lutea) und Seerose (Nymphaea sp.). Für die Uferbepflanzung nimmt man z.B. Rohrkolben (Typha sp.), Igelkolben (Sparganium sp.), Wasserschwertlilie (Iris pseudacorus), Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Hechtkraut (Pontederia cordata), Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und Vertreter der Seggen-Familie (Carex sp.). In einer solchen Teichanlage richtet man außerdem genügend Eiablageplätze (am besten in südlicher Ausrichtung) ein. Als Bodengrund erwähnt MÄHN hier eine Substratmischung aus 1/3 Sand und 2/3 lehmiger Gartenerde. Die Nistplätze, die er anlegt, haben eine Tiefe von 25 cm und einen Durchmesser von 80 cm und werden regelmäßig von Vegetation befreit.

Fütterung

Kotanalysen von AUER (2002) zeigen, dass der Hauptbestandteil der Nahrung aus Insekten besteht. Bei bis zur Hälfte der Adulti und der Halbwüchsigen konnten Früchte und Landpflanzen nachgewiesen werden. Nur ein geringer Teil der Jungtiere schien pflanzliche Nahrung aufzunehmen. Insgesamt kommt AUER zum Schluss, dass je älter die Tiere sind, sie umso mehr pflanzliche Nahrung aufnehmen. Bis auf Wasserlinsen, die in größerer Menge aufgenommen werden ist jedoch unklar, ob sie dieses Futter gezielt verzehren, oder ob es sich nur um einen “Beifang” beim Fressen tierischer Nahrung handelt, die den Großteil der Nahrung ausmacht. AUER weist darauf hin, dass die Analyse des Nahrungsspektrums aus Kot aufgrund des Zersetzungsgrades des Darminhalts ungenau ist.

Art der Komponente

Eo1

Eo2

Eo3

 

 n=9

%

n=6

%

n=7

%

Tiere

 

 

 

 

 

 

Gastropoda

3

33,3

2

33,3

4

57,1

Arachnida

0

0

0

0

1

14,2

Crustacea

0

0

0

0

1

14,2

Insecta total

9

100

6

100

7

100

Chordata

1

11,1

2

33,3

0

0

 

 

 

 

 

 

 

Pflanzen

 

 

 

 

 

 

Gras

2

22,2

1

16,6

2

28,5

Früchte

5

55,5

3

50

1

14,2

andere Landpflanzen

5

55,5

2

33,3

2

28,5

Algen

2

22,2

0

0

0

0

andere Wasserpflanzen

3

33,3

0

0

3

42,8



Tabelle: Häufigkeit der ermittelten Kotbestandteile nach AUER (2002). Eo1=adult, Eo2=mittel, Eo3=Jungtier

Als Futter kommen in Gefangenschaft kommerzielle Fisch- und Schildkrötenpellets, getrocknete Bachflohkrebse, getrocknete Garnelen, Süßwasserfische und -schnecken, Kaulquappen, Regenwürmer und Frostfutter (Artemia, Chironomus) in Frage. Selten wird auch pflanzliche Nahrung vertilgt (Laut MÄHN hauptsächlich von Jungtieren, die zusätzlich mit Salat- und Löwenzahnblättern gefüttert werden. Diese Beobachtung steht jedoch im Wiederspruch zu der von AUER im Freiland). Gefüttert wird einmal täglich (PAWLOWSKI 2003). MÄHN (2003) verfüttert außerdem Forellen, Goldfische, in Streifen geschnittene Innereien (Leber, Niere, Herz), Nacktschnecken und Mäusebabys.

Zucht

Juvenile SumpfschildkröteDie Paarung wird durch eine Überwinterung eingeleitet. Jungtiere sollten wie immer sicherheitshalber nicht überwintern. Um den Stoffwechsel der Tiere langsam runterzuschrauben, reduziert man schrittweise die Beleuchtungsdauer auf ca. 8-10 Stunden am Tag. Die Wassertemperatur wird auch auf ca. 20 °C reduziert. Etwa eine Woche vor der Winterruhe schaltet man das Licht ganz aus und stellt die Fütterung ein. Die Tiere werden am besten einzeln in Aquarien, die mit einem Karton lichtdicht abgedeckt werden, bei einer Wassertemperatur von ca. 12 °C überwintert. Dem Wasser kann Jod und Schwarztee zugesetzt werden. Die Überwinterung dauert ca. 3-5 Monate (PAWLOWSKI 2003).
Im Frühjahr kann man mit etwas Glück die ersten Paarungen beobachten. ROVERO et al. (1999) observierten mehrere Exemplare in Italien über ein Jahr lang. Dabei beobachteten sie Paarungen hauptsächlich zwischen März und Juni. Sie fanden immer im Wasser statt. MÄHN (2003) beobachtete bei der Freilandhaltung häufig Paarungen, während noch eine Eisschicht auf dem Wasser lag. Die Paarungen folgen einem bestimmten Ritual, bei dem sich das Männchen dem Weibchen nähert und diesem von hinten auf den Rücken klettert. Danach klammert sich das Männchen mit Vorder- und Hinterfüßen an den Randschildern der Partnerin fest. Der Kopf des Weibchens wird durch beißen und drücken in den Carapax zurückgedrängt. Häufig reibt das Männchen sein Kinn noch an der Schnauze des Weibchens, welches in einer Saison von verschiedenen Männchen begattet wird.
Dem Weibchen sollte dann auch eine Eiablagemöglichkeit geschaffen werden, wenn es im Terrarium gehalten wird (z.B. ein weiterer Behälter welcher mit Torf oder Terrarienhumus gefüllt ist). Nach der Winterruhe kommt es in freier Wildbahn meistens zu Wanderungen zu den Eiablageplätzen, falls sich diese nicht in direkter Nähe zum Überwinterungsplatz befinden. Normalerweise wird immer wieder derselbe Eiablageplatz aufgesucht. Gute Plätze sind sehr beliebt, so dass mehrere Weibchen auf einem Areal von 1 m² ihre Eier ablegen können. Bevor das Nest mit den Hinterbeinen ausgegraben wird, feuchtet das Weibchen den Boden mit Analblasenwasser an. Diese Aufgabe kann auch der Pfleger übernehmen, indem er den Boden mit einer Gießkanne wässert. Die ausgegrabene Nestgrube ist etwa 8-16 cm tief und breit während die Öffnung zum Nest gerade einmal 3-5 cm groß ist (MÄHN 2003). Die abgelegten Eier werden mit einem Bein, welches in das Nest gestreckt wird, aufgefangen und vorsichtig auf den Boden gesetzt. Die Eiablage dauert 3-6 Stunden. Es werden gewöhnlich etwa 10 Eier gelegt, aber auch Gelege mit 20 Eiern kommen vor. Die Erde über dem Nest wird zuletzt mit dem Plastron eingeebnet. Die Eier haben eine Größe von ca. 30 x 19 mm (PAWLOWSKI 2003). MÄHN (2003) erwähnt eine durchschnittliche Größe von 38 x 18 mm. Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 56-59 Tagen bei einer Bruttemperatur von 28-30 °C und sind zwischen 2,4 und 2,6 cm groß bei einem Gewicht von 4-5 g (PAWLOWSKI 2003). Als Substrat verwendet MÄHN (2003) Perlit, das in einem Verhältnis von 1:4 mit Wasser gemischt wird. Er erwähnt eine Zeitigungsdauer von 60-65 Tagen bei 28 °C und eine von 55-58 Tagen bei 30 °C. Das Geschlecht der Tiere kann über die Bruttemperatur bestimmt werden (PIEAU 1998). Unter 28 °C schlüpfen hauptsächlich Männchen und über 29,5 °C hauptsächlich Weibchen. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass auch weitere Faktoren einen Einfluss auf die Geschlechtsausbildung haben müssen, da in nördlichen Regionen selten Inkubationstemperaturen über 29 °C erreicht werden und trotzdem genügend Weibchen entstehen. Die Jungtiere haben nach dem Schlupf meist noch einen Dottersack. Damit über diesen Weg keine Infektionen auftreten, hält man die kleinen Schildkröten anfangs auf angefeuchtetem Küchenpapier bis der Dottersack resorbiert ist.
Unter klimatisch günstigen Bedingungen kann es zu einer zweiten oder sogar dritten Eiablage im Sommer kommen. AUER (2002) konnte bei einigen Weibchen in Cukurköy bis Mitte Juni noch Eier feststellen. In der Natur schaffen sich die im Herbst schlüpfenden Jungtiere einen Hohlraum im Nest, wo sie bis zum Frühjahr ausharren.

Bei guter Haltung sind die Schlüpflinge nach einem Jahr 45-55 mm groß. Südliche Populationen erreichen die Geschlechtreife mit 4-7 Jahren (RUDLOFF 1990).

 

Literatur

ANDRADA, J. (1980): Guía de Campo de los Anfíbíos y Réptiles de la Península Ibérica. - Barcelona (ed. Omega), 159 S.

ASSMANN, O. & E. BOLENDER (1981): Sumpfschildkröten wieder einbürgern? - Nationalpark, 31(2/81): 14-16.

ASSMANN, O, E. BOLENDER & W. LORENZ (1986): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) in Bayern und die Problematik ihres Schutzes. - Schriftenreihe Bayerisches Landesamt für Umweltschutz, 73: 105-124.

AUER, M. (2002): Süßwasserschildkröten in der Westtürkei. - elaphe 10(3): 34-40.

AYERS, F., C. CORDERO RIVERA & A. CORDERO RIVERA (2001): Sexual dimorphism and morphological differentiation in European Pond Turtle (Emys orbicularis) populations from northwestern Spain. - Chelonian Conservation and Biology 4(1): 100-106.

BARBADILLO, J. (1987): La Guía de Infaco de los Anfíbios y Réptiles de la Península Ibérica, Islas Baleares y Canarias. - Madrid, 694 S.

BENDER, C. (2004): Ein Streifzug durch den Schildkrötenpark “A Cupulatta” auf Korsika. - elaphe, Rheinbach, 12(3): 45-49.

BESHKOV, V. & K. NANEV (2006): The Amphibians and Reptiles in Bulgaria. - Pensoft Series Faunistica 46, 120 S.

BOUSSEKEY, M. (1988): Recherche expérimentale d’établissement d’une hiérarchie au sein d’un groupe captife de cistudes d’Europe, Emys orbicularis (Reptilia, Chelonii). - Bull. Soc. Herp. Fr. 46: 1-9.

BRAITMAYER, N., U. FRITZ, J. MAYOL & A. PIEH (1998): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) Menorcas. - elaphe, Rheinbach, 6(4): 57-60.

BROGGI, M. F. (1978): Herpetologische Beobachtungen auf der Insel Lesbos (Griechenland). - Salamandra 14(4): 161-171.

BROGGI, M. F. (1988): Herpetologische Beobachtungen auf Samothrake (Griechenland). - Ber. Bot.-Zool. Ges. Liechtenstein-Sargans-Werdenberg, Vaduz, 17: 93-99.

BROGGI, M. F. (1994): Feldherpetologische Beobachtungen und Bemerkungen zu schützenswerten Biotopen auf griechischen Inseln. - Herpetozoa, Wien, 7(1/2): 29-34.

BUDDE, M. (1995): Zwischenbericht über Emys-Kartierung in Oberschwaben. - elaphe N.F., 3(4): 70-72.

BUDDE, M. (1998): Native Emys orbicularis in Southwest Germany? - In: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (Hrsg.): Proceedings of the EMYS Symposium, S. 289-291.

BUTTLE, D. (1995): An introduction to reptiles & amphibians of the Greek islands. - Reptilian, Bucks, 3(7): 14-27.

COVACIU-MARCOV, S.-D., I. GHIRA, A.-ST. CICORT-LUCACIU, I. SAS, A. STRUGARIU & H. V. BOGDAN (2006): Contributions to knowledge regarding the geographical distribution of the herpetofauna of Dobrudja, Romania. - North-Western Journal of Zoology 2(2): 88-125.

CRESPO, E. G. (1972): Répteis de Portugal continental das coleccoes do Museu Bocage. - Arq. Mus. Bocage, 2. Ser., Lisboa, 3(17): 447-612.

DAHMS, P. (1912): Über das Vorkommen der Sumpfschildkröte in Westpreußen (3. Mitteilung). - 35. Ber. Westpreuß. botan.-zool. Ver., Danzig: 131-144.

DUMÉRIL, A. M. C. & G. BIBRON (1835): Erpétologie Générale ou Histoire Naturelle Complète des Reptiles. Vol. 2. - Librairie Encyclopédique de Roret, Paris, 680 pp.

DUMÉRIL, A. H. A., G. BIBRON & A. DUMÉRIL (1854): Erpétologie Générale ou Histoire Naturelle Complète des Reptiles. Vol. 9., Paris, XX + 440 pp.

EGRETZBERGER, G. (1995): Taxonomie aktuell [list of subspecies, their distribution + map]. - Informationsblatt der Fachgruppe Schildkröten (ÖGH) 1(1): 8-11.

EMMEL, L. (1936): Freilebende Schildkröten in der näheren Umgebung von Frankfurt a. M. (Enkheimer Ried). - Natur und Volk, 66: 544-547.

EMMEL, L. (1990): Über die Sumpfschildkröten im Naturschutzgebiet “Enkheimer Ried”. - Spilhus, 2: 10.

ENGELMANN, W. E. et al. (1993): Lurche und Kriechtiere Europas. - Neumann Verlag (Radebeul, Germany), 440 S.

ERNST, C. H. & R. W. BARBOUR (1989): Turtles of the World. - Smithsonian Institution Press, Washington D.C. - London

FERNANDEZ, C. A. & A. C. RIVERA (2004): Asymmetries and accesory scutes in Emys orbicularis from Northwest Spain. - Biologia, Bratislava 59 (Suppl. 14): 85-88.

FICETOLA, G. F. & F. DE BERNARDI (2006): Is the European “pond” turtle Emys orbicularis strictly aquatic and carnivorous? - Amphibia-Reptilia 27(3): 445-447.

FISCHER-SIGWART, H. (1893): Die Europäische Sumpfschildkröte, Emys europaea. Ihr Vorkommen in der schweizerischen Hochebene und ihr Leben im Aquarium und Terrarium. - Zool. Garten, Frankfurt a. M., 34: 162-174, 193-200, 235-244, 257-267.

FISCHER-SIGWART, H. (1896): Die europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis L.). Neue Beiträge. - Zool. Garten, Frankfurt a. M., 37: 244-248.

FRITZ, U. (1989): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 1. Eine neue Unterart der Europäischen Sumpfschildkröte aus Kleinasien Emys orbicularis luteofusca subsp. nov. - Salamandra, Bonn, 25(3/4): 143-168.

FRITZ, U. (1992): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 2. Variabilität in Osteuropa und Redefinition von Emys orbicularis orbicularis (LINNAEUS, 1758) und E. o. hellenica (Valenciennes, 1832) (Reptilia: Testudines: Emydidae). - Zoologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 47(5): 37-77.

FRITZ, U. (1993): Weitere Mitteilungen zur innerartlichen Variabilität, Chronologie und Zoogeographie von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) in Kleinasien. - Herpetozoa, Wien, 6(1/2): 37-55.

FRITZ, U. (1993): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 3. Zwei neue Unterarten von der Iberischen Halbinsel und aus Nordafrika, Emys orbicularis fritzjuergenobsti subspp. nov. und E. o. occidentalis subsp. nov. (Reptilia: Testudines: Emydidae). - Zoologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 47(11): 131-155.

FRITZ, U. (1994): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 4. Variabilität und Zoogeographie im pontokaspischen Gebiet mit Beschreibung von drei neuen Unterarten (Reptilia: Testudines: Emydidae). - Zoologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 48(4): 53-93.

FRITZ, U. (1995a): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 5a. Taxonomie in Mittel-Westeuropa, auf Korsika, Sardinien, der Apenninen-Halbinsel und Sizilien und der Unterartengruppen von E. orbicularis (Reptilia: Testudines: Emydidae). - Zoologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 48(13): 185-242.

FRITZ, U. (1995b): Die Sumpfschildkröte in Oberschwaben oder: Die Suche nach einem Phantom? - elaphe N.F. 3(4): 57-61.

FRITZ, U. (1995c): Kritische Übersicht der Fossilgeschichte der Sumpfschildkröten-Gattung Emys A. DUMÉRIL, 1806. Zool. Abh. (Dresden) 48(3): 243-264.

FRITZ, U. (1995d): Morphologische Variabilität in der Intergradationszone von Emys orbicularis orbicularis und E. o. hellenica. - Salamandra 31(3): 157-180.

FRITZ, U. (1996): Zur innerartlichen Variabilität von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) 5b. Innerartliche Hierarchie und Zoogeographie (Reptilia: Testudines: Emydidae). - Zoologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 49(3): 31-71.

FRITZ, U. (1998): Introduction to zoogeography and subspecific differentiation in Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758). - Mertensiella. 10: 1-27.

FRITZ, U. (2000): Verbreitung, Formenvielfalt und Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte Emys orbicularis (Linnaeus). - In: HÖDL, W. & M. RÖSSLER (Hrsg.): Die Europäische Sumpfschildkröte, S. 13-20.

FRITZ, U. (2003): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis). - Laurenti Verlag (Bielefeld), Zeitschrift für Feldherpetologie, Suppl. 1, 224 S.

FRITZ, U., S. KUZMIN, O. KOLOBAJEWA & W. F. ORLOWA (1995): Zur Variabilität der Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) im Gebiet zwischen der Manytsch-Niederung und Don (Russland): - Salamandra 31(4): 231-236.

FRITZ, U., P. LENK & S. LENK (1995): Sumpfschildkröten (Emys orbicularis galloitalica) aus Südfrankreich und Latium.- herpetofauna, Weinstadt, 17(97): 13-20.

FRITZ, U. & F. J. OBST (1995): Morphologische Variabilität in den Intergradationszonen von Emys orbicularis orbicularis und E. o. hellenica. - Salamandra, Rheinbach, 31(3): 157-180.

FRITZ, U., G. PETTERS, W. MATZANKE & M. MATZANKE (1995): Zur Schildkrötenfauna Nordsardiniens. - herpetofauna, Weinstadt, 17(99): 29-34.

FRITZ, U. & R. GÜNTHER (1996): Europäische Sumpfschildkröte - Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758). - In: GÜNTHER, R. (HRSG.): Die Amphibien und Reptilien Deutschlands, Jena (Fischer), S. 518-534.

FRITZ, U., KELLER, C. & M. BUDDE (1996): Eine neue Unterart der Europäischen Sumpfschildkröte aus Südwestspanien, Emys orbicularis hispanica subsp. nov. . - Salamandra, Rheinbach, 32(2): 129-152.

FRITZ, U., I. BARAN, A. BUDAK & E. AMTHAUER (1998): Some notes on the morphology of Emys orbicularis in Anatolia, especially on E. o. luteofusca and E. o. colchica, with the description of a new subspecies from southeastern Turkey. - Mertensiella 10: 103-121.

FRITZ, U., T. FATTIZZO, D. GUICKING, S. TRIPEPI, M. G. PENNISI, P. LENK, U. JOGER & M. WINK (2005): A new cryptic species of pond turtle from southern Italy, the hottest spot in the range of the genus Emys (Reptilia, Testudines, Emydidae). - Zoologica Scripta, Bd. 34(4): 351.

FRITZ, U., A. CADI, M. CHEYLAN, C. COIC, M. DÉTAINT, A. OLIVIER, E. ROSECCHI, D. GUICKING, P. LENK, U. JOGER & M. WINK (2005): Distribution of mtDNA haplotypes (cyt b) of Emys orbicularis in France and implications for postglacial recolonization - Amphibia-Reptilia 26(2): 231-238.

FRITZ, U., D. GUICKING, H. G. KAMI, M. ARAKELYAN, M. AUER, D. AYAZ, C. A. FERNANDEZ, A. G. BAKIEV, A. CELANI, G. DZUKIC, S. FAHD, P. HAVAS, U. JOGER, V. KHABIBULLIN, L. MAZANAEVA & P. SIROKY (2007): Mitochondrial phylogeography of European pond turtles Emys orbicularis, Emys trinacris - an update. - Amphibia-Reptilia 28(3): 418-426.

FRYNTA, D. et al. (1997): Results of the Czech biological expedition to Iran. Part 1. Notes on the distribution of amphibians and reptiles. - Acta Soc. Zool. Bohem. 61: 3-17.

GALAN, P. & G. Fernández (1993): Anfíbios e réptiles de Galicia. - Vigo (Xerais), 501 S.

GIRONDOT, M., P. ZABORSKI, J. SERVAN & C. PIEAU (1994): Genetic contribution to sex determination in turtles with environmental sex determination Genet. Res. 63: 117-127.

GLÄSS, H. & W. MEUSEL (1996): Die Süßwasserschildkröten Europas. - Neue Brehm-Bücherei Bd. 418, Westarp/Spektrum, 80 pp.

GRAMENTZ, D. (1993): Neuer Fundort von Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) im Südwesten der Türkei. - Herpetofauna 15(82): 06-08.

GRAY, J. E. (1856): On some new species freshwater tortoises from North America, Ceylon and Australia. - Ann. Mag. Nat. Hist. (2) 18: 263-268.

HAAS, G. (1958): Teichschildkröten, Emys orbicularis (L.), im Federseeried. - Aus der Heimat, Öhringen, 66: 190-191, Tafel 39.

HAAS, G. (1965): Wiederfund einer Teichschildkröte (Emys orbicularis) im Naturschutzgebiet Federsse nach 10 Jahren. - Jahresh. Ver. vaterl. Naturkd. Württ., Stuttgart, 120: 297.

HAXHIU, I. (1995): Results of studies on the chelonians of Albania. - Chelonian Conservation and Biology 1(4): 324-326.

HELMDAG, A. (1993): Faunistische Beobachtungen auf der Insel Rhodos. - Die Eidechse, Bonn, H. 10:25-26.

HENLE, K. (1985): Ökologische, zoogeographische und systematische Bemerkungen zur Herpetofauna Jugoslawiens. - Salamandra 21(4): 229-251.

HENNIG, A. S. (2004): Haltung von Wasserschildkröten. - Natur und Tier-Verlag, Münster, 125 S.

HILLER, A. (1990): Die Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis (Linnaeus, 1758) mit angeborener letaler Mißbildung. - Salamandra, 26(2/3): 215-217.

HILLER, A. (1993): Beobachtungen bei der Inkubation von Eiern der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis). - elaphe N.F., Rheinbach, 1(1): 12.

HÖDL, W. & M. RÖSSLER (1999): Die Europäische Sumpfschildkröte. - Stapfia, Linz.

IVERSON, J. B. & E. COLLEGE (1992): A revised checklist with distribution maps of the turtles of the world. - Green Nature Books, Florida, USA. 363 S.

JESU, R., R. PIOMBO, S. SALVIDIO, L. LAMAGNI, S. ORTALE & P. GENTA (2004): Un nuovo taxon di testuggine palustre endemico della Liguria Occidentale. - Ann. Mus. Civ. St. Nat. “G. Doria” Genova.

JOGER, U., U. FRITZ, D. GUICKING, S. KALYABINA-HAUF, Z. T. NAGY & M. WINK (2007): Phylogeography of western Palaearctic reptiles - Spatial and temporal speciation patterns. Zoologischer Anzeiger 246: 293-313.

KASAPIDIS, P., S. PROVATIDOU, P. MARAGOU & D. E. VALAKOS (1996): Neue Daten über die Herpetofauna von Lesbos (ägäische Inseln, Griechenland) und einige biogeographische Bemerkungen über die Inseln des nordöstlichen ägäischen Archipels. - Salamandra 32(3): 171-180.

KAU, H. P. (1981): Europäische Süßwasserschildkröten im Freilandterrarium. - herpetofauna, Weinstadt, 15: 27-29.

KAU, H. P. (1983): Erfolgreiche Nachzuchten bei im Freiland gehaltenen Europäischen Süßwasserschildkröten. - herpetofauna, Weinstadt, 24: 27-30.

KELLER, C., A.C. ANDREU & C. RAMO (1998): Aspects of the population structure of Emys orbicularis hispanica from southwestern Spain. - In: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (eds). Proceedings of the EMYS Symposium Dresden 96, Mertensiella 10: 147-158.

KINZELBACH, R. (1988): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) im Einzugsbereich des Rheins. - Zeitschr. Angew. Zool., Berlin, 75(4): 385-419.

KUPRIAN, M., S. WINKEL, O. HOMEIER, M. HOMEIER, H.J. KLEIN, M. MÄHN & R. WICKER (2001): Reinheimer Schildkröten erhalten hessischen Pass. - In: Jahrbuch Naturschutz in Hessen 6, 239-240.

LAMPERT, K. (1909): Ueber einen Fund der Sumpfschildkröte in Württemberg. - Jahresh. Ver. vaterl. Naturkd. Württ., Stuttgart, 65: 270-274.

LAUFER, H., C. FRITZ & P. SOWIG (2007): Die Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs. - Ulmer Verlag, Stuttgart, 807 S.

LEBBORONI, M. & G. CHELAZZI (1991): Activity patterns of Emys orbicularis L. (Chelonia Emydidae) in central Italy. - Ethol. Ecol. and Evol. 3: 257-268.

LEIDY, J. (1888): Entozoa in the Terapin. - Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia 1888: 127-128.

LENK, P. & M. WINK (1997): A RNA/RNA heteroduplex cleavage analysis to detect rare mutations in populations. - Molecular Ecology, 6(7): 687-689.

LENK, P., HANKA, S., FRITZ, U., JOGER, U. & M. WINK (1997): Die Europäische Sumpfschildkröte im Enkheimer Ried bei Frankfurt/M - Nachweis für Einbürgerung. - elaphe N. F. 5(4): 70-75.

LENK, P., U. JOGER, U. FRITZ, P.HEIDRICH & M. WINK (1998): Phylogeographic patterns in the Mitochondrial cytochrome b gene of the European pond turtle (Emys orbicularis): first Results. - In: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (Hrsg.): Proceedings of the EMYS Symposium Dresden 96, S.59-175.

LENK, P., FRITZ, U., JOGER, U. & M. WINK (1999): Mitochondrial phylogeography of the European pond turtle, Emys orbicularis (LINNAEUS 1758). - Mol. Ecol. 8: 1911-1922.

LINNAEUS, C. (1758): Systema Naturae. - 10th Edition: 204 pp.

MÄHN, M. (2000): Inkubation von Schildkröteneiern. - REPTILIA, Natur und Tier-Verlag, Münster, 5(4): 55-61.

MÄHN, M. (2003): Die Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis (LINNAEUS 1758) - die ideale Schildkröte für den Gartenteich. - Draco 4(13): 19-24.

MALKMUS, R. (1982): Beitrag zur Verbreitung der Amphibien und Reptilien in Portugal. - Salamandra 18(3-4): 218-299.

MALKMUS, R. (1992): Die Herpetofauna der Algarvischen Gebirge. - Nachr. Naturwiss. Mus. Aschaffenburg, 99: 61-117.

MALKMUS, R. (1995): Die Amphibien und Reptilien Portugals, Madeiras und der Azoren. - Magdeburg (Die Neue Brehm-Bücherei, Bd. 621), 192 S.

MALKMUS, R. (1996): Ein Neufund von Emys orbicularis occidentalis in Mittelportugal. - herpetofauna 18(103): 33-34.

MASCORT, R., A. BERTOLERO & O. J. ARRIBAS (1999): Morphology, geographic variation and taxonomy of Emys orbicularis LINNAEUS 1758, in the northeast of the Iberian Peninsula. - Revista Espanola de Herpetología 13: 7-16.

MAYOL, J. (1985): Rèptils i amfibis de les Balears. - Manuals d’introducció a la Naturalesa, 6, Palma de Mallorca (Editorial Moll).

MAZZOTTI, S. (1995): Population structure of Emys orbicularis in the Bardello (Po Delta, Northern Italy). Amphibia-Reptilia 16: 77-85.

MEESKE, A.-C. M., SNIESHKUS, E. & F. W. WELTER-SCHULTES (2000): Aufzucht und Wachstumsanalysen der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis) aus Litauen. - Salamandra, Rheinbach, 36(2): 89-102.

MEESKE, A.-C. M., M. PUPINS & K. RYBCZYNSKI (2006): Erste Ergebnisse zur Verbreitung und zum Status der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) am nördlichen Rand ihrer Verbreitung in Litauen und Lettland. - Zeitschrift für Feldherpetologie 13(1): 71-99.

METHNER, K. (1988): Zum Vorkommen von Emys orbicularis (LINNAEUS 1758) auf Menorca (Balearen) II. - Salamandra 24(4): 302-305.

MEYER, A. & U. FRITZ (1996): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis hellenica) auf Samos. - herpetofauna 18(103): 27.

MITRUS, S. & M. ZEMANEK (1998): Reproduction of Emys orbicularis (L.) in central Poland. - in: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (Hrsg.) Proceedings of the EMYS Symposium Dresden 96. Rheinbach (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde).

MITRUS, S. & M. ZEMANEK (2000): Distribution and biology of Emys orbicularis (L.) in Poland. - In: HÖDL, W. & M. RÖSSLER (eds). Die Europäische Sumpfschildkrote, Stapfia 69: 107-118.

MITRUS, S. & M. ZEMANEK (2004): Body size and survivorship of the European pond turtle Emys orbicularis in Central Poland. - Biologia, Bratislava, 59/Suppl. 14: 103107.

MITRUS, S. (2005): Headstarting in European pond turtles (Emys orbicularis): Does it work? - Amphibia-Reptilia 26(3): 333-341.

MORAVEC, J. (2003): Some notes on the population of dwarfed Emys orbicularis from Pag (Croatia). - Journal of the National Museum (Prague), Natural History Series 172 (1-4): 55-60.

MUTZ, T., M. MUTZ & F.-J. OBST (1999): Herpetologische Impressionen von Sardinien. - elaphe 7(3): 76-80.

NAJBAR, B. & E. SZUSZKIEWICZ (2006): The morphometrics and colouration of the European pond turtle Emys orbicularis in Lubuskie province (West Poland). - Biologia, Bratislava, 61/5: 585-592.

NECAS, P., D. MODRY & V. ZAVADIL (1997): Czech Recent and Fossil Amphibians and Reptiles. - Edition Chimaira, Frankfurt am Main, 94 pp.

NÖLLERT, A., C. NÖLLERT & A. RITTER (1986): Einige Beobachtungen zur Herpetofauna der bulgarischen Schwarzmeerküste und Südwestbulgariens (Teil 2 - Die Reptilien). - Herpetofauna 8(44): 30-34.

PAEPKE, H. J. (1977): Zur gegenwärtigen Verbreitung der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis L.) in den brandenburgischen Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder, Cottbus und in Berlin (Reptilia, Emydidae). - Mitt. Zool. Mus. Berlin, 53: 173-185.

PAWLOWSKI, S. (2003): Bemerkungen zur Nachzucht der Europäischen Sumpfschildkröte, Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) bei kombinierter Terrarien- und Freilandhaltung. - elaphe N. F., Rheinbach, 11(1): 30-36.

PAWLOWSKI, S. (2004): Unerwarteter Nachzuchterfolg bei der Kaspischen Flussschildkröte Mauremys rivulata VALENCIENNES, 1833. - elaphe 3/2004, S. 18.

PAWLOWSKI, S. (2005): Vergleichende Ei-Entwicklungsdauer der Europäischen Sumpfschildkröte, Emys orbicularis (LINNAEUS 1758) und der Kaspischen Flussschildkröte, Mauremys rivulata (VALENCIENNES 1833). - elaphe 13(3): 29-33.

PELLMANN, H. & V. LÜDERITZ (2000): Nachweis der Europäischen Sumpfschildkröte Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) an der alten Elbe bei Magdeburg. - Abhandlungen und Berichte für Naturkunde 23: 47-52, Magdeburg 2000.

PERIANES, M. J., J. M. D. B. GÓMEZ, M. D. FENANDEZ-ALZAS, J. L. PEREZ-BOTE, A. M. d. VIEJO & M. BLASCO (2006): Aplicaciones del analisis de imagen como herramienta taxonomica en la discriminacion de poblaciones de Emys orbicularis (L. 1758). - Boletin de la Asociacion Herpetologica Espanola 17(2): 109-113.

PETROV, B. P., N. TZANKOV, H. STRIJBOSCH, G. POPGEORGIEV & V. BESHKOV (2006): The herpetofauna (Amphibia and Reptilia) of the Western Rhodopes moutain (Bulgaria and Greece). In: BERON, P. (ed.). Biodiversity of Bulgaria. 3. Biodiversity of Western Rhodopes (Bulgaria and Greece) I. Pensoft & Nat. Mus. Natur. Hist., Sofia, 863-912.

PFAU, J. (1988): Beitrag zur Verbreitung der Herpetofauna in der Niederalgarve (Portugal). - Salamandra 24(4): 258-275.

PIEAU, C. (1978): Effects of raised and lowered incubation temperatures on the sexual differentiation in the embryos of Emys orbicularis L. - C. R. Acad. Sci. Hebd. Seances acad. Sci. D. 286(1): 121-124.

PIEAU, C. (1998): Temperature-dependent sex determination in Emys orbicularis: laboratory and field studies. - In: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (Hrsg.): Proceedings of the EMYS Symposium Dresden 96, S.199-207.

PIEH, A. & B. SÄTTELE (1998): Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) Mallorcas. - elaphe, Rheinbach, 6(3): 64-67.

PODLOUCKY, R. (1985): Status und Schutzproblematik der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis). - Natur u. Landschaft, Stuttgart, 60(9): 339-345.

POSCHADEL, J. R. (2004): Die Beziehung zwischen Herkunft, heute bakannter Phylogenie (Stammesgeschichte) und Lebensraum der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) am Beispiel dreier Vorkommen. - Marginata, Natur und Tier-Verlag, Münster, 2: 24-30.

POSCHADEL, J. R., Y. MEYER-LUCHT & M. PLATH (2006): Response to chemical cues from conspecifics reflects male mating preference for large females and avoidance of large competitors in the European pond turtle, Emys orbicularis. - Behaviour 143: 569-587.

POSCHADEL, J. R. & M. PLATH (2007): Die Sprache der Düfte: Europäische Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) verwenden wasserlösliche Botenstoffe für den Austausch von Informationen. - Marginata, Natur und Tier-Verlag, Münster, 13: 40-46.

RATHKE, H. (1846): On the development of the Chelonians. - Ann. Mag. Nat. Hist. (1) 18: 316-323

RÖSSLER, M. (2000): Die Fortpflanzung der Europäischen Sumpfschildkröte Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758) im Nationalpark Donau-Auen (Niederösterreich). - In: HÖDL, W. & M. RÖSSLER (Hrsg.): Die Europäische Sumpfschildkröte. S.145-156.

ROVERO, F. (1995): Eco-etologia della tartaruga pallustre europea Emys orbicularis: uso dell’habitat ed organizzazione dell’attività in una popolazione della Riserva Naturale Monte Rufeno. - Univ. Florence.

ROVERO, F. & G. CHELAZZI (1996): Nesting migrations in a population of the European pond turtle Emys orbicularis (L.) (Chelonia Emydidae) from central Italy. - Ethol. Ecol. and Evol. 8: 297-304.

ROVERO, F., M. LEBBORONI & G. CHELAZZI (1999): Aggressive Interactions and Mating in Wild Populations of the European Pond turtle Emys orbicularis. - Journal of Herpetology, 33(2): 258-263.

RUDLOFF, H.-W. (1990): Schildkröten. - Leipzig, Jena, Berlin (Urania), 155 S.

RUTSCHKE, J., D. KOEPKE & G. DEICHSEL (2005): Beobachtungen zu anthropogenen Einflüssen auf die Reptilienfauna des Peloponnes (Griechenland). - Herpetofauna 25(143): 17-28.

SALVADOR, A. (1985): Guía de Campo de los Anfíbios y Réptiles de la Península Ibérica, Islas Baleares y Canarias. - León, 212 S.

SCHLEICH, H. H., W. KÄSTLE & K. KABISCH (1996): Amphibians and Reptiles of North Africa. - Koeltz, Koenigstein, 627 pp.

SCHLÜTER, U. (2005): Die Herpetofauna der bulgarischen Schwarzmeerküste - Teil 1: Naturraum und Schildkröten. - elaphe 13(3): 48-56.

SCHNEEWEISS, N. & STEINHAUER, C. (1998): Habitat use and migrations of a remnant population of the European pond turtle, Emys o. orbicularis (Linnaeus, 1758), depending on landscape structures in Brandenburg, Germany. - In: FRITZ, U., U. JOGER, R. PODLOUCKY & J. SERVAN (eds). Proceedings of the EMYS Symposium Dresden 96, Mertensiella 10: 235-243.

SCHNEEWEISS, N. (2003): Demographie und ökologische Situation der Arealrand-Populationen der Europäischen Sumpfschildkröte in Brandenburg. - LUA Brandenburg.

SCHNEIDER, B. (1986): Zur Herpetofauna der Insel Limnos (Hellespontische Inseln, Nordägäis, Griechenland). - Salamandra 22(4): 276-280.

SCHULZE, A. & U. FRITZ (2003): Morphological variation in Tyrrhenian Emys orbicularis revisited. - Amphibia-Reptilia 24(2): 276-280.

SEHNAL, P. & A. SCHUSTER (1999): Herpetologische Beobachtungen auf der Kvarnerinsel Cres, Kroatien. Ergebnisse von fünf Exkursionen. - Herpetozoa 12(3/4): 163-178.

SERVAN, J. (1986): Utilisation d’un nouveau piège pour l’étude des populations de Cistude d’Europe Emys orbicularis. - Rev. Ecol. Terre Vie 41: 111-117.

SERVAN, J., M. DORIZZI, C. PIEAU & P. ZABORSKI (1989): Female biased sex ratio in adults of the turtle Emys orbicularis at the northern limit of its distribution in France: a probable consequence of interaction of temperature with genotypic sex determination. - Can. J. Zool. Vol. 67: 1279-1284.

SNIESHKUS, E. (1994a): Reakklimationsmöglichkeiten der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis). - elaphe 2(3): 6-8.

SNIESHKUS, E. (1994b): Zum Verhalten der Europäischen Sumpfschildkröte Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758). - elaphe 2(3): 11-14.

SOMMER, R. S., A. PERSSON, N. WIESEKE & U. FRITZ (2007): Holocene recolonization and extinction of the pond turtle, Emys orbicularis (L., 1758), in Europe. - Quaternary Science Reviews 26: 3099-3107.

TÓTH, T., L. KRECSÁK, T. MADSEN & B. ÚJVÁRI (2002): Herpetofaunal locality records on the Greek Islands of Corfu (Amphibia, Reptilia). - Herpetozoa 15(3/4): 149-169.

TREPTE, M. (2004): Fortpflanzungstendenzen zwergwüchsiger Kammmolche, Triturus cristatus LAURENTI, 1768. - elaphe 12(3): 56-58.

WEBB, R. G. (1993): Emys DUMERIL, 1806 (Reptilia, Testudines): proposed conservation. - Bulletin of Zoological Nomenclature 50(3): 224-227.

WÜTSCHERT, R. (1984): Neues über die Reptilienfauna der Insel Korfu. - Salamandra 20(4): 221-228.

ZABORSKI, P., M. DORIZZI & C. PIEAU (1988): Temperature-dependent gonadal differenciation in the turtle Emys orbicularis: concordance between sexual phenotype and serological H-Y antigen expression at threshold temperature. - Differenciation 38(1): 17-20.

ZIMMER, C. (1912): Das Vorkommen der europäischen Sumpfschildkröte in der preußischen Provinz Schlesien. - Zool. Ann., Würzburg, 4: 297-311.

ZUFFI, M.A.L & A. GARIBOLDI (1995): Sexual dimorphism of the european pond terrapin, Emys orbicularis (L., 1758) from Italy. - Scientia Herpetologica 1995: 124-129.

 

 

Google
Web Biotropics.com