Hemitheconyx
STEJNEGER, 1893
Afrikanische Krallengeckos
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Ordnung
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Squamata
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Unterordnung
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Sauria
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Überfamilie
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Gekkota
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Familie
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Eublepharidae
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Unterfamilie
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Eublepharinae
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Gattung
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Hemitheconyx
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Die Typusart der Gattung Hemitheconyx ist Hemitheconyx caudicinctus. Die Gattung Hemitheconyx beinhaltet zwei Arten, die im westlichen und zentralen bzw. östlichen Afrika vorkommen. Laut RÖSLER (1995) liegt das Verbreitungsgebiet nördlich des Äquators, den 10. Breitengrad nur wenig überschreitend. Es handelt sich bei beiden Arten um Bewohner von Trockengebieten mit jahreszeitlichen Klimaschwankungen. Während der Westafrikanische Krallengecko häufig angeboten wird, handelt es sich bei Hemitheconyx taylori weiterhin um eine absolute Rarität in der Terraristik. Möglicherweise liegt das am Verbreitungsgebiet dieser Art, die in Regionen liegt, in denen bereits seit Jahrzehnten Bürgerkrieg herrscht. Die Art ist bisher nur aus Somalia und Äthiopien bekannt.
Beschreibung
Bei beiden Arten handelt es sich um reine Bodenbewohner. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem bekannten Leopardgecko (Eublepharis macularius). Im Gegensatz zu diesem sind sie jedoch deutlich stämmiger gebaut. Die Extremitäten wirken kurz und plump. Auch der Schwanz ist im Verhältnis zum Körper viel kürzer und dicker. Einmal abgeworfen wächst dieser meist nur noch als kleine Knolle nach. Beide Hemitheconyx-Arten haben eine bräunliche Grundfärbung. Auf dem Rücken sieht man je zwei helle und zwei dunkle Querbänder, die abwechselnd angeordnet sind. Der Kopf ist groß und die Schnauzenspitze endet stumpf. Die Haut des Rückens ist vom Hinterkopf bis zum Schwanzansatz mit Tuberkelschuppen belegt, die im Gegensatz zu denen des Leopardgeckos in Dreiergruppen angeordnet sind. Mit einer KRL von über 150 mm wird Hemitheconyx caudicinctus deutlich größer als H. taylori.
Zucht
Für die Zucht muss man die jahreszeitlichen Klimaschwankungen simulieren. Hat das Männchen ein paarungswilliges Weibchen gefunden, verbeisst es sich in dessen Schwanz und arbeitet sich bis zum Nacken hoch, wo es sich erneut verbeisst. Das Weibchen hebt daraufhin den Schwanz an, so dass das Männchen einen Kontakt von Kloake zu Kloake herstellen kann. Nach erfolgreicher Paarung legen die Weibchen etwa alle 4 Wochen 2 weichschalige Eier ab, aus denen etwa 70 mm große Jungtiere schlüpfen. Während Hemitheconyx caudicinctus regelmäßig nachgezogen wird, gibt es nur wenige Berichte über die Nachzucht von H. taylori.
Arten
C Hemitheconyx caudicinctus (DUMÉRIL, 1851)
T Hemitheconyx taylori PARKER, 1930
Literatur
LOVERIDGE, A. (1947): Revision of the African lizards of the family Gekkonidae. - Bull. Mus. comp. Zool., Cambridge, Mass., 98: 1-469.
RÖSLER, H. (1995): Geckos der Welt - Alle Gattungen. - Urania, Leipzig, 256 S.
STEJNEGER, L. (1893): The Death Valley Expedition. a biological survey of part of California, Nevada, Arizona, and Utah. 2. Report on reptiles and batrachians. - Noth Amer. Fauna, 7:159-228.
WELLBORN, V. (1933): Vergleichende osteologische Untersuchungen an Geckoniden, Eublephariden und Uroplatiden. - Sitzungsber. Ges. naturf. Freunde Berlin, 1933: 126-199.
WERNER, F. (1912): Eublepharidae, Uroplatidae, Pygopodidae. - Das Tierreich, Berlin, 33: I-IX, 1-29.
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